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Geburt 2013

Plötzlich Papa Das Wunder des Lebens beginnt 13 Jetzt ist die Jugend endgültig vorbei! Schließlich trägt man bald Verantwortung für ein Kind. Die Gefühle von werdenden Vätern schwanken zwischen Stolz und Angst. Während aber jeder Verständnis für eine Schwangere aufbringt, fühlen sich viele Männer in dieser Phase aufs emotionale Abstellgleis abgeschoben. Trotzdem: Auch wenn eine Mutter dem Baby während der Schwan­ gerschaft naturgemäß körperlich näher ist als der Vater, sollten Männer sich nicht ausklinken. Als werdender Vater kann man die Partnerin zur Vorsorge beim Frauenarzt begleiten oder schon einmal damit beginnen, das Baby­ zimmer einzurichten. Ein Geburtsvorbereitungskurs ist übrigens nicht nur für Mütter sinnvoll: Männer lernen, wie sie während der Geburt die Schmerzen ihrer Partnerin lindern können und haben darüber hinaus Gelegenheit, sich mit anderen Männern auszutau­ schen. Außerdem sollten sie es sich nicht nehmen lassen, bei der Geburt dabei zu sein. Denn es gibt wohl kaum einen emotionaleren Moment, als zum ersten Mal sein Kind zu sehen. Ist das Kleine erst einmal auf der Welt, beginnt häufig das Gefühls­ chaos. Für die Beziehung der Eltern ist die neue Konstellation zu dritt eine Herausforderung. Die Frau geht jetzt ganz in ihrer Mutterrolle auf. Das ist für einen Mann ungewohnt. Während die Partnerin damals für jede noch so unvernünftige Aktion zu haben war, reißt sie jetzt ängstlich besorgt die Augen auf, sobald das Baby zu Quengeln beginnt. Väter sind da oftmals gelassener. Sie trauen dem Nachwuchs mehr zu und verfallen nicht gleich in Panik, wenn sich der Sprössling zum ersten Mal alleine am Stuhl hochzieht. Auf diese Weise bekommen Kinder Selbstvertrauen. Aus gutem Grund ist Papa für ein Kleinkind häufig der unterhaltsamste Spielkamerad, gerade dann, wenn noch keine Geschwister da sind. Allerdings sollte auch die Zeit zu zweit nicht zu kurz kommen. Junge Eltern sind nicht nur Mama und Papa, sondern immer noch ein Paar. Daher sollte man sich, so oft es geht, eine Auszeit gönnen. Denn ausgeglichene Eltern sind die beste Voraussetzung für glück­ liche und zufriedene Kinder. Wenn aus Rebellen Verantwortungsträger werden Foto:panthermedia.net©ThomasLammeyer

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